Platz drei beim Buchloer Citykriterium beschert Max Amberg die zehnte Platzierung unter den besten Zehn in der laufenden Saison. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wurden die Rennen der Klassen U15 und U17 zusammengelegt, wodurch der Wettkampf einen gehörigen Qualitätsschub erfuhr und die abgelieferten Leistungen noch höher anzusiedeln sind.
Der Veranstalter hat sich in diesem Jahr dazu entschieden den Rundkurs zuschauerfreundlicher aufzubauen und verkürzte in diesem Atemzug die Rundenlänge. Parallel dazu gestaltete sich die Streckenführung eckiger und verlangte den Startern nicht nur technisches Geschick ab, sondern forderte Antrittsschnelligkeit und Durchsetzungsvermögen. Für Verwirrung sorgte die Modusänderung während des : „Während des Rennens entschied das Kampfgericht unser Kriterium als Straßenrennen auszutragen. Davon bekamen wir Fahrer allerdings nur schwer etwas mit. Zum Glück rief mir meine Mutter die Info während dem Rennen zu und ich konnte reagieren.“
Im Rennverlauf bildete sich eine zwei Mann Spitzengruppe, die von dem höheren Tempo des U17-Jahrganges profitierte – „Juri Fischer vom RMV Concordia Strullendorf und Manuel Kreß vom RC Germania Weißenburg konnten sich aufgrund des zusammengelegten Rennens einen großen Vorsprung verschaffen. Die zwei sind ein Stück im Windschatten der U17 mitgefahren. Leider hab ich diese entscheidende Gruppe verpasst.“ Mit seinen beiden Begleitern machte sich Max auf die Verfolgung, scheiterte jedoch bei der Jagd. „Im Sprint konnte ich mich dann noch auf Platz drei katapultieren. Erster wurde Juri Fischer, gefolgt von Manuel Kreß.“
Mit den Sommerferien im Rücken und einem freien Kopf geht es in den angebrochenen Herbst der Saison. Mit fünf verbleibenden Rennen und dem Selbstvertrauen aus einem starken Jahr, gelingt es Max vielleicht auch hier noch, das ein oder andere Ausrufezeichen zu setzen.

