Vereinsgeschichte

Der Radsport in München, der durch die zwei Radrennbahnen in Nymphenburg und Perlach bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts aufblühte, entwickelte sich immer weiter und brachte es zu Vorkriegszeiten auf eine stattliche Anzahl von über 50 Radsportvereinen.
Die unmittelbare Nachkriegszeit sah im schwer angeschlagenen Deutschland in allen Bereichen des deutschen Sports die Notwendigkeit eines Neubeginns. Aus dem ARBK Solidarität hervorgegangen, fanden sich anno 1952 aktive Amateure und Jugendliche , wie auch Funktionäre in der damaligen Gaststätte “Glaskasten” im Münchner Osten zusammen, den Radsport der bayrischen Landeshauptstadt um einen weiteren Radsportverein zu bereichern.
Die “Sturmvögel”, wie sie damals und auch noch heute genannt werden, fanden sich zu diesem neuen Verein dem “Radsportverein Sturmvogel München 1952 e. V.” zusammen. Hans Schäffler, Fritz Kaiser, Lothar Gruber, Otmar Altmann sen., Karl Drießl, Alfred Herdin, Rudolf Mayer, Alfons Kagerer, Max Fries, Raimund Reichenberger, Heinz Embacher und Oskar Numberger hießen die Männer, welche den Verein seinerzeit aus der Taufe hoben. Das es zuvor schon einmal “Münchner Sturmvögel” gab, wurde erst klar, als wir nach der Gründung eine Tischstandarte erbten. Im Wappen sind der Verein “Die Sturmvögel München” und das Gründungsjahr 1902 zu lesen.
Seit mehr als 20 Jahren sind wir mitlerweile unserem Vereinslokal “Drehleier” (früher Haidhausener Bürgersaal) in der Rosenheimer Str. 123 verbunden.
Der Verein präsentiert sich seit jeher durch großartige sportliche Erfolge, eine Vorstandschaft mit Organisationstalent und aktive Mitglieder.Die Grundlage hierfür sind die Prinzipien des Vereins; sportlicher Ergeiz, Kameradschaft, Offenheit gegenüber allen Arten des Radsports und deren Einflüssen.
In seiner Vergangenheit war der RV Sturmvogel München auf organisatorischem
Gebiet sehr rührig. Neben den international besetzten Radkriterien auf dem schnellen Rundkurs im Münchner Stadtteil Neuperlach, waren es im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele in der Bayrischen Landeshauptstadt der “Internationale Olympiastrassenpreis von München 1969″ , ferner die “Internationale 3-Etappenfahrt München-Wien 1971″, sowie die “Erste Internationale Bayernrundfahrt 1973″ über 6 Etappen und einem Kriterium, die von qualifizierten Mitarbeitern des Vereins organisiert und durchgeführt wurden.
Veranstaltungen dieses Ausmasses sind gegenwärtig allerdings kaum noch durchführbar, mangels Unterstützung finanzkräftiger Unternehmen.
Das aktuelle Rennen, das populäre Radkriterium in Grünwald, werden hauptsächlich von engagierten und zuverlässigen Vereinsmitgliederrn getragen und durchgeführt.

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